Über mich

Ich bin Journalistin und schreibe Reportagen.

Meine Texte behandeln Bildung, psychische Gesundheit und geschlechtsbezogene Gewalt.

Ich möchte verstehen, aus welchen Gründen sich eine Person für Veränderung einsetzt, an Grenzen geht und über sich hinauswächst. Dafür begleite ich diejenigen, deren Geschichte ich erzähle, in ihrem Alltag und an die Orte, die für sie bedeutsam sind.

Seit 2022 arbeite ich als Redakteurin im Gesellschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Davor habe ich als freie Journalistin geschrieben und gesprochen, unter anderem für Die Zeit, Zeit Online, sueddeutsche.de und den SWR.

Für den Text „Du gehörst mir, also töte ich dich“ und die damit verbundene Langzeitrecherche wurde ich mit dem Axel Springer-Preis für jungen Journalismus sowie dem Nachwuchspreis des Journalistinnenbundes ausgezeichnet (zusammen mit Julia Bellan).

Für die Reportage „Leben mit der Lücke“ über Femizid-Hinterbliebene erhielt ich den Peter-Binderer-Medienpreis.

Für die Reportage „Wie viel Inklusion passt in ein Gymnasium?“ wurde ich mit dem Peter-Binderer-Medienpreis sowie dem Herbert-Pichler-Inklusionsmedienpreis ausgezeichnet.

Ich habe das Nina Grunenberg Fellowship absolviert, ein Weiterbildungsstipendium für Bildungsjournalismus.

An der Reportageschule Reutlingen und an der Journalistenschule ifp in München habe ich mich zur Journalistin ausbilden lassen.

Studiert habe ich unter anderem Lateinamerikastudien in Berlin und Bogotá, wo ich mich wissenschaftlich mit den Ursachen und Folgen von Gewalt an Frauen* beschäftigt habe. Zum Beispiel in meiner Masterarbeit über das Framing von Feminiziden in kolumbianischen Zeitungen.